Gebäude
Akademische Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, Klausenburg
Beschreibung

Die große akademische Kirche wurde zwischen 1718 und 1724 erbaut. Im Jahr 1724 übertrugen die Jesuiten feierlich das Bild der wundertätigen Jungfrau („die weinende Jungfrau von Klausenburg”) aus ihrer anderen städtischen Kapelle (aus Stadtteil „Óvár“) und stellten es auf den Hochaltar. Am 13. Mai 1725 wurde die Kirche von János Antalffy, dem Bischof von Siebenbürgen, geweiht. Der Aufbau und die Ausstattung der Kirche (große Krypta, 3 Paare von Seitenkapellen, doppeltürmige Fassade) folgen dem Wiener Modell, einer bei den Jesuiten üblichen Form. Der Jesuit Christoph Tausch leitete die Bauarbeiten als Architekt, der ein Schüler von Andrea Pozzo war. 
Im Jahr 1773 nahmen die Piaristen die Kirche über. Die Kirchtürme (und die ursprüngliche Turmspitze) wurden vor 1774 und erneut 1798 durch einen Brand beschädigt. Das Innere der Kirche ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten und beherbergt eine wertvolle Sammlung barocker Sakralgegenstände.

Jesuitenhäuser

46.76786, 23.59048


 

Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia

Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041. 
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