Vor 1686 gehörte die Gebäude dem Janitscharen Ağa Ibrahim Csoór, nach 1686 schenkte sie Feldmarschall Ludwig Wilhelm Markgraf von Baden der Gesellschaft Jesu. Sie nutzten das Haus als Schule bis circa 1725. Als die Jesuiten in das neugebaute Kolleg an der Westseite des Hauptplatzes (heute Széchényi Platz) umzogen, übersiedelte das Gymnasium in das benachbarte, vorher als Residenz benutzte Gebäude.
Es war geplant, hier ein Seminar (Konvikt) zu errichten, das jedoch nie verwirklicht wurde. Ab 1722 war die städtische deutsche Elementarschule im Erdgeschoss des Gebäudes untergebracht, da sie unter der Aufsicht der Jesuiten stand (wenn auch mit einem weltlichen Lehrer). Spätestens im Jahr 1741 zog diese Schule aus dem Gebäude aus. Nach 1725 (als der Bau des Seminars nur unrealistischer Plan geblieben war) befand sich hier eine Taverne — eine günstige Einnahmequelle für das Kollegium.
Gebäude
Gymnasium (1686–ca.1722), deutsche Elementarschule (ca.1722–1741 davor), Taverne (ca.1725–1773)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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