Auch als Meierhof der Jesuiten bekannt.
Die Schule war zunächst im Gebäude des Kollegs (im ehemaligen Haus der Bruderschaft „Corporis Christi“) untergebracht. Aber das renovierte „Kolleum“ war zu klein für das Kolleg und die Schule. Die Jesuiten erhielten 1640 von Bischof György Draskovich das ehemalige Johannitergebäude neben der Johannes-Täufer-Kirche, den sog. „Kreuzhof“. Unter dem Rektorat von Ferenc Paczoth (1639–1641) wurde dieses Gebäude restauriert und das Gymnasium hierher verlegt. Die Schule war hier bis 1702 tätig und zog dann in die Innenstadt um.
Das Gebäude in der Wiener Straße mit seiner West-Ost-Ausrichtung ging nach 1773 in Privatbesitz über und wurde bis 1839 als Gasthaus zu den „Lustigen Bauern“ („Víg Paraszt“) genutzt. Später wurde es abgerissen und durch das Institut Maria Josephinum (eine Einrichtung für behinderte Kinder) ersetzt.
Gebäude
„Kreuzhof“, ehem. Mauthaus: Schulgebäude in der Vorstadt (Wiener Str. 7-11.)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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