Der Tradition nach wohnte Stanislaus Kostka 1566 in diesem Haus, während er in Wien studierte. Der Raum, in dem Kostka seine bekannten Visionen (Erscheinungen) hatte, wurde 1583 zunächst in eine einfache Kapelle umgewandelt. Der Kult um den Jesuitennovizen verstärkte sich nach seiner Heiligsprechung (1726) noch. Im Jahr 1741 kaufte eine Wohltäterin der Wiener Jesuiten, Maria Barbara Koller(in) von Mohrenfeld, das Gebäude und ließ im ersten Stock die barocke Kapelle (Stuckdekoration, Malereien) ausschmücken. Sie gründete eine Stiftung zur Erhaltung der Kapelle und überließ testamentarisch dem jesuitischen Provinzprokurator die Betreuung der Kapelle.
Gebäude
Kapelle des Hl. Stanislaus. (Wien, Steindlgasse 6., Haus zur goldenen schlange.)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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