GRUNDDATEN
Kaschau (Košice, Kassa)
Königreich Ungarn (Komitat Abaujwar)
| ab | bis | Institutionstyp | |
|---|---|---|---|
| 1601 | 1619 | missio | |
| 1631 | 1649 | missio | |
| 1649 | 1657 | residentia | |
| 1657 | 1773 | collegium |
| ab | bis | Institutions | ||
|---|---|---|---|---|
| 1602 | 1602 | collegium | Collegium Tyrnaviense | |
| 1615 | 1619 | collegium | ||
| 1631 | 1632 | collegium | ||
| 1633 | 1633 | collegium | Collegium Tyrnaviense | |
| 1634 | 1634 | collegium | ||
| 1636 | 1636 | collegium | Collegium Tyrnaviense | |
| 1639 | 1646 | collegium | ||
| 1646 | 1657 | collegium |
1619–1631 der Feldzug von Gábor Bethlen, Fürst von Siebenbürgen, und die folgenden Jahre
1682–1684 der Feldzug von Imre Thököly und die Kuruzzenbewegung
GESCHICHTE UND TÄTIGKEIT
Geschichte
Eine kurzlebige Jesuitenmission (mit dem späteren Graner Erzbischof Péter Pázmány als Jesuitenmissionar) war bereits 1601 an der Seite von Ferdinand (Ferrante) Gonzaga, Fürst von Mantua, Generaloberst (Feldoberst) in Oberungarn, tätig. Die dauerhafte Ansiedlung der Jesuiten musste jedoch bis in die 1630er Jahre warten – Rahmenbedingungen, die durch die osmanische Bedrohung, die Bürgerkriege, die geografische Lage der Stadt und die konfessionell-ethnische Vielfalt der Region erschwert wurde. Im Jahr 1604, als die Stadtpfarrkirche St. Elisabeth von dem oberungarischen Generaloberst Giacomo Barbiano Belgiojoso für die Katholiken zurückerobert wurde, trafen erneut Jesuitenmissionare ein, die jedoch nach sechs Monaten nach Krakau flohen, um dem Feldzug von István Bocskai, Fürst von Siebenbürgen, zu entgehen. Obwohl die Jesuitenmissionare neben den oberungarischen Generaloberst Zsigmond Forgách (II.) wieder in Kaschau tätig waren (unter der Aufsicht des Jesuitenkollegs von Humenau), ließen die Heiducken während des Feldzugs des siebenbürgischen Fürsten Gábor Bethlen 1619 zwei Jesuiten, Stefan Pongracz (István Pongrácz) und Melchior Grodziecki (Menyhért Grodecz), sowie einen Graner Domherr, Marko Križevčanin (Márk Kőrösi, Marcus Crisinus), der sich in der Stadt aufhielt, hinrichten.
Die Jesuiten ließen sich erst 1631 wieder im militärisch-administrativen Zentrum Oberungarns nieder, die Reorganisation der Mission wurde vom Zipser Kammerrat Gáspár Tassy initiiert und vom Kaschauer Generaloberst Miklós Forgách (1631–1636) unterstützt. Die aus drei bis vier Mitgliedern bestehende Mission predigte in ungarischer, slowakischer und deutscher Sprache und eröffnete eine Schule. Die Jesuiten verließen die Stadt 1644 wieder, als der siebenbürgische Fürst György Rákóczi I. mit seinen Truppen in Oberungarn einmarschierte (im Bündnis mit den Schweden, die sich dem Dreißigjährigen Krieg anschlossen). Nach dem Friedensvertrag (1645, Linz) und dem ungarischen Landtag von 1649 wurde die katholische Konfession in Kaschau gestärkt. Der Erlauer Bischof und das Domkapitel (die ihren Sitz durch die osmanische Eroberung verloren hatten) verlegten ihren Sitz (erneut) von Jászó nach Kaschau (1649), und die Jesuiten kehrten auch in die Stadt zurück. Im Jahr 1651 arbeiteten bereits sechs Jesuiten in der Residenz, und im Jahr 1653 hatte das Gymnasium sechs Klassen. Obwohl Ferdinand III. bereits 1643 den Besitz des ehemaligen Prämonstratenserpriorats von Nižná Myšľa (Alsómislye) als Stiftung des neuen Kollegs gestiftet hatte, wurde das Domizil erst 1657 zum Kolleg, als es ein vollwertiges Gymnasium und insgesamt 19 Mitgliedern aufwies.
Zwischen 1682 und 1684 waren die Jesuiten von Kaschau gezwungen, während des Kuruzzenaufstands gegen die Habsburger unter der Führung des Magnaten Imre Thököly zu fliehen. Thököly bekämpfte den Orden, nahm den Jesuiten die Glocken weg und beschlagnahmte ihren Besitz. Nach Thökölys Sturz im Jahr 1685 wurde das Leben im Kolleg ruhiger, aber die Tätigkeit der Jesuiten wurden in den folgenden Jahren vom Großen Türkenkrieg überschattet. Obwohl nach der Rückeroberung des alten Bischofssitzes von Erlau/Eger (1687) dort allmählich eine Jesuitenniederlassung eingerichtet wurde, blieb die regionale Führungsrolle (innerhalb des jesuitischen Institutionssystems) des Kaschauer Kollegs und der Universität erhalten.
Stiftung
Im Jahr 1640 spendete László Roskoványi, Vizekapitän von Szendrő, eine große Summe (wahrscheinlich 11.000 Gulden) für den Ausbau der Mission zu einer Residenz.
1643 schenkte Ferdinand III. (auf Initiative des Graner Erzbischofs György Lippay) das ehemalige Prämonstratenserkloster Nižná Myšľa/Alsómislye mitsamt seinen Ländereien für die Gründung des Kaschauer Kollegs. (Die Propstei war 1562 dem von Ferdinand I. in Tyrnau gegründeten Jesuitenkolleg geschenkt worden, doch wurde das Kolleg 1567 aufgelöst und die Stiftung später von König Maximilian nicht genehmigt). Nach der Aufhebung der Gesellschaft Jesu im Jahr 1773 wurde der Wert des zum Priorat gehörenden Vermögens auf 238.300 (rheinische) Gulden festgelegt.
Mitgliedschaft
Die Mission bestand anfänglich aus zwei Mitgliedern, in den 1630er Jahren waren es dann drei oder vier. Im Jahr 1649 wurde die Residenz mit vier bis fünf Mitgliedern reorganisiert. Als sie den Status eines Kollegs erhielt (1657), hatte sie 19 Mitglieder; als die Universität gegründet wurde (1660), waren es 28. Bis 1667 stieg die Mitgliederzahl auf 51, doch infolge der Kuruzzenkriege sank sie in den 1670er Jahren auf unter 40 und nach 1680 auf unter 30.
Die Sprache der seelsorgerischen Tätigkeit war von Anfang an Ungarisch, Slowakisch und Deutsch. Neben der lokalen Bevölkerung wurde auch das deutschsprachige Militär von den Jesuitenpriestern betreut. Die Universität und das Gymnasium wurden ab den späten 1670er Jahren (nach der Niederschlagung der „Magnatenverschwörung” und im Gefolge des „protestantischen Trauerjahrzehntes”, d.h. dem Vormarsch der gewaltsamen Gegenreformation) zum katholischen Bildungszentrum der Region. 1690 predigten die Jesuiten in ihrer eigenen Kirche auf Slowakisch und Deutsch und in der Stadtpfarrkirche St. Elisabeth auf Ungarisch. Um die Jahrhundertwende hatte der Orden wieder fast 40 Mitglieder.
Der Brand von 1701 hatte keine entscheidenden Auswirkungen auf die Tätigkeit der Institution. Aber 1704 kapitulierte die Stadt vor Ferenc Rákóczi II, was für die Jesuiten eine drastische Veränderung bedeutete. Auf dem Kuruzzenlandtag von Szécsény (1705) wurde beschlossen, dass sich die ungarischen Jesuitenhäuser entweder von der österreichischen Provinz abspalten oder aber das Königreich verlassen sollten. Im Jahr 1706 beschlagnahmte Rákóczi das Vermögen des Priorats Nižná Myšľa/Alsómislye, lehnte aber die vollständige Auflösung des Jesuitenkollegs ab, um den Fortbestand der Mittelschule zu sichern. Im Jahr 1707 gestattete er 18 ungarischen Ordensmitgliedern in Kaschau zu bleiben (sieben weitere Jesuiten, die nicht bleiben durften, konnten nach Polen ausreisen).
Nach 1711/1716 (Wiederaufnahme der akademischen Bildung) stieg die Zahl der Ordensmitglieder sprunghaft an und erreichte 1754 80, 1772 jedoch nur mehr 70 Mitglieder. Die institutionellen Tätigkeitsbereiche der Jesuiten änderten sich jedoch nicht, da der Anstieg der Zahlen hauptsächlich durch die Zahl der nach Kaschau entsandten Jesuitenscholastiker beeinflusst wurde.
Die Kirche wurde von Zsófia Báthory, der Witwe des siebenbürgischen Fürsten György Rákóczi II., erbaut. (Sie spielte eine wichtige Rolle, denn sie setzte sich für seinen Sohn Ferenc Rákóczi I. ein, der an der Wesselényi-Bewegung beteiligt war und deshalb von Leopold I. hätte verurteilt werden können. Beide, die Mutter und der Sohn sind in der Krypta der Kirche begraben.) 1661/1662 wurde die Witwe Zsófia Báthory rekatholisiert, und auch ihr Sohn konvertierte zum Katholizismus. Die Kirche wurde zwischen 1671 und 1681 erbaut, aber ihre Einrichtung wurde erst nach der Kaschauer Herrschaft von Imre Thököly fertiggestellt. Die Altäre der Mariä Himmelfahrt und der Heiligen Dreifaltigkeit (1686) wurden mit Spenden von Zsigmond Holló, einem Zipser Kammerrat, fertiggestellt. Im Jahr 1701 wurde die Kirche durch einen Brand beschädigt.
An der Fassade der Kirche befindet sich der Name des Stifters, Zsófia Báthory, und die Jahreszahl 1681. Die Kirche hat drei Paare von Seitenkapellen und ist in ihrem Aussehen und Grundriss mit der Jesuitenkirche von Raab (Győr) verwandt. Ihr Baumeister ist nicht bekannt.
Das „königliche Haus” war damals der Sitz der oberungarischen Generalobersten im Stadtzentrum von Kaschau, an der Ostseite der Hauptstraße (Hlavná ulica, Fő utca). Die Jesuitenmissionare wohnten zunächst dort und nutzten die dortigen Kapelle, die mit Unterstützung des Generalobersts Zsigmond Forgách und später des lokalen katholischen Adels renoviert wurde (1635). Nach 1649 erhielten die Jesuiten das Gebäude (die Generalobersten verlegten ihr Hauptquartier in das sogenannte Bronemissza-Haus). Die Jesuiten errichteten hier ihr Kolleg und ihre Kirche. Der ältere Teil des Gebäudes, der von den Jesuiten genutzt wurde, ein Auditorium und ein Teil der Kirche (einschließlich des Gewölbes) wurden 1701 durch einen Brand beschädigt. (Es gibt Spekulationen, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt.)
Der Anstieg der Schülerzahlen trug auch dazu bei, dass das gemeinsame Gebäude des Kollegs und der Schule 1732 von Grund auf neu gebaut wurde, aber in den 1750er Jahren gab es wiederholt Beschwerden über den Platzmangel und den unbefriedigenden Zustand des Gebäudes. Bis 1773 waren das Kolleg, das Gymnasium und die Universität in einem einzigen Gebäudekomplex an der Ost- und Nordseite der Kirche untergebracht.
Die ersten Erwähnungen über das Konviktes stammen aus den Jahren 1654/1655. Die Gründung erfolgte durch die Witwe von Gáspár Konszky, Zsuzsanna Balassa, die 52.000 Gulden stiftete. Auf Initiative von György Lippay, dem Erzbischof von Gran, wurde das Institut nach Kaschau verlegt (1659). Die Gesamtzahl der Alumnen und der Bewohner schwankte: 1736 waren es 47 Alumnen, 1772 insgesamt 42 Bewohner. Die Leitung oblag dem Regenten; das Konvikt selbst sorgte für eine (zusätzliche) Ausbildung der ansässigen Studenten. Das Kapital des Konvikts wuchs allmählich durch unterschiedliche Stiftungen.
Es hatte ein eigenes Gebäude, das 1738 umgebaut wurde. Der Grundriss des Gebäudes, das nach der Aufhebung der Gesellschaft Jesu auf einem schmalen städtischen Grundstück an der Nordseite des Jesuitenkollegs stand, ist erhalten geblieben, das Gebäude selbst existiert jedoch nicht mehr.
Im Jahr 1659 stiftete der Erlauer Bischof Benedek Kisdy 30.000 Gulden für die Errichtung eines Diözesanseminars, um 20 Studenten zu erhalten. 1665 reorganisierte Bischof Tamás Pálffy das Seminar nach dem Vorbild des Wiener Pazmaneums und übertrug seine Leitung den Jesuiten. Das Seminar wurde durch zusätzliche Schenkungen und Ländereien bereichert, aber seine Einnahmen waren unregelmäßig. Auch die Studentenzahl schwankte zwischen 20 und 30. Im Jahr 1760 löste Bischof Ferenc Barkóczy die Einrichtung aus der Kontrolle der Jesuiten heraus und gliederte sie in das 1700 von Bischof István Telekessy gegründete Diözesanseminar in Erlau (Eger) ein.
Die Apotheke war seit Anfang der 1660er Jahre tätig und verfügte 1682 über ein beträchtliches eigenes Kapital. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Versorgung des örtlichen Militärs, des Bürgertums und der Einwohner aller Schichten mit Arzneimitteln. Sie wurde von einem Koadjutor (Laienbruder) geleitet, und Mitte des 18. Jahrhunderts hatte sie noch drei weltliche Mitarbeiter.
Zwischen 1670 und 1674 war neben dem Kolleg auch eine Druckerei tätig, die wahrscheinlich 1674 durch einen Brand zerstört wurde. Ab 1716 verfügte das Kolleg über eine ständige Druckerei. Für ihre Zwecke benutzten die Jesuiten ein städtisches Haus in der Schmied-Straße (Kováčska ulica, Kovács utca), das ihnen 1681 von György Horváth, dem Großpropst von Erlau (Eger), geschenkt worden war. Die Druckerei wurde zu einem wichtigen Zentrum des katholischen Buchdrucks in der oberungarischen Region in einer stark protestantischen Umgebung.
Die Jesuitenmission unterhielt in den 1630er Jahren eine Schule, die nach 1649 schon stabil war und ab 1653 sechs Klassen umfasste, zunächst mit drei, ab 1656 mit vier und ab 1659 mit fünf Lehrern (bis 1671). Danach wurde der Lehrkörper angesichts der Kriegsgefahr und der Pest auf drei Lehrer reduziert. Von 1682 bis 1686 wurde der Unterricht während der Invasion von Imre Thököly unterbrochen und dann wieder aufgenommen. Um 1700 erreichte die Schülerzahl des Gymnasiums und der Akademie zusammen 450–500 pro Jahr. Zwischen 1705 und 1711 zählte das Gymnasium trotz der von Ferenc Rákóczi II. auferlegten Beschränkungen durchschnittlich 212 Schüler pro Jahr, was auf eine starke lokale Bildungsnachfrage hinweist.
Aus den Matrikeln des Gymnasiums geht hervor, dass es nach 1710 jährlich durchschnittlich 255 Schüler gab. In der Regel setzten mehr als 50–60% der Absolventen des Gymnasiums ihr Studium an der Kaschauer Universität fort, was auf eine sehr enge Beziehung zwischen den beiden Einrichtungen hinweist. Aus vereinzelten Daten geht hervor, dass das Gymnasium hauptsächlich Schüler aus der Region, d. h. aus Oberungarn, anzog und dass viele Schüler in der Stadt Kaschau wohnten. Laut dem Album der „größeren” Studentenkongregation fand die schulübergreifende Mobilität der Kaschauer Gymnasiasten hauptsächlich in Richtung anderer Jesuitenschulen in der Region statt: den Jesuitengymnasien von Eperies, Leutschau, Ungwar, Gyöngyös und Erlau.
Die Stiftung der Universität — im Wert von 60.000 Gulden — wurde am 26. Februar 1657 von Erlauer Bischof Benedek Kisdy gelegt. Als die Gründungsurkunde ausgestellt wurde, waren in Kaschau bereits zwei Jesuitenprofessoren tätig (als professor casuum et controversiarum und professor casuum et dialecticae), was darauf hindeutet, dass der Bischof den lokalen Jesuiten die Ausbildung von Diözesanpriestern anvertraut hatte. Wenige Wochen nach dem Tod des Stifters, im Jahr 1660, bestätigte Leopold I. die Universitätsgründung, die über zwei Fakultäten und die den Jesuitenuniversitäten andernorts auch gewährten Rechte verfügte. Die Universität wurde zunächst von vier Professoren geleitet, und seit 1659 studierten dort regelmäßig auch Jesuitenscholastiker. Die akademische Bildung wurde zwischen 1682 und 1688 (unter Thököly) und erneut zwischen 1705 und 1716 (unter Rákóczi) unterbrochen.
Obwohl die kirchenrechtliche Ausbildung aus der Stiftung von Sándor Keczer und seiner Frau Zsófia Sándor (1712) entstand und die Bedingungen der höheren Bildung durch die Renovierung des Jesuiten-Gebäudekomplexes (1732) verbessert wurden, kam die Entwicklung der Institution bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zum Stillstand. Gründe dafür waren die allmähliche Neuorganisation des Diözesansitzes in Erlau (Eger), die Einrichtung eines dortigen Priesterseminars und die Verlegung des Seminars „Kisdianum“ nach Erlau im Jahr 1760. Um 1740 gab es jährlich etwa 130 philosophische und 40–50 theologische Studenten.
Kongregationen
„Immaculata Conceptio“ lateinische Schülerkongregation. Die Schülerkongregation des Gymnasiums besteht seit 1653. Ab 1669 bis 1705 wurde sie zu einer Sodalität für die Universitätsstudenten. Die unabhängige Sodalität für die „kleineren Schülern“, damals „Annuntiatio Mariae“ genannt, existierte auch nur zwischen 1669 und 1705. Die „Immaculata“-Kongregation blieb auch während der Aussetzung der akademischen Bildung (1705–1716) bestehen und wurde nach 1716 zur Kongregation der „kleineren Schülern“, d. h. der Gymnasiasten. Es gibt keine Mitgliederzahlen für das 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert sind zwischen 92 und 177 Mitglieder aus den verschiedenen Jahren bekannt. Die Präsides sind zunächst die Lehrer der Rhetorik oder die Präfekten des Gymnasiums.
„Visitatio Mariae“ lateinische (akademische) Studentenkongregation. Die Sodalität der „größeren Studenten“ war ab 1716 für die Universitätsstudenten und die Studenten der Rhetorik tätig. Das Kongregationsalbum ist in Kaschau erhalten geblieben. Im 18. Jahrhundert schwankte die Mitgliederzahl zwischen 44 und 236 pro Jahr.
„Agonia Christi“ Sodalität. Die Kongregation wurde vom Papst Alexander VII. bestätigt und ihre Wirksamkeit vom Bischof von Erlau/Eger Tamás Pálffy bewilligt. Die Mitglieder waren Bewohner von Kaschau und der Umgebung aus verschiedenen ethnischen und gesellschaftlichen Gruppen. Im 18. Jahrhundert hatte die Sodalität 50–339 neue Mitglieder (tyrones) pro Jahr. Auf Beschluss des Stadtmagistrats kümmerte sich diese Kongregation um den Kalvarienberg, der zwischen 1737 und 1758 errichtet wurde.
Zwischen 1737 und 1758 wurde die einstöckige Barockkapelle mit den Kreuzwegstationen schrittweise umgebaut. Der Bau und die Aufrechterhaltung des Kalvarienbergs waren mit der lokalen Todesangst-Sodalität verbunden.
Schicksal nach der Aufhebung
Das Gymnasium und das Konvikt wurden nach der Aufhebung der Gesellschaft weitergeführt, aber das Konvikt löste Joseph II. 1784 auf. Im Jahr 1811 wurden das Gymnasium und das Kolleg vom Prämonstratenserorden übernommen, der auch die Verwaltung des Konvikts übernahm, das 1798 wiedereröffnet wurde. Die Universität wurde 1777 durch eine juristische Hochschule ersetzt. Die ehemalige Apotheke des Kollegs wurde zunächst vom letzten Jesuitenapotheker gepachtet und dann gekauft. Die Druckerei kaufte 1774 der Pressburger Drucker Johann Landerer.
(LAND)WIRTSCHAFT UND ERHOLUNGSIMMOBILIEN
Städtischer Garten vor dem „Oberen Tor” („Felső-kapu”) mit drei Fischteichen.
Košická Nová Ves (Kassaújfalu), eine Meierei im Besitz der Jesuiten.
Die Gebäude und Ländereien des ehemaligen Prämonstratenserklosters befanden sich seit 1643 im Besitz der Kaschauer Jesuitenniederlassung. Heute beherbergt das (umgebaute) Gebäude ein Heimatkundemuseum (Myšĺanské obecné múzeum).
QUELLEN
Archivmaterial
Das Ungarische Nationalarchiv (MNL OL, Budapest) bewahrt die Reste des ehemaligen Hausarchivs des Kollegs auf, vor allem rechtliche Dokumente. Darüber hinaus sind zahlreiche Manuskriptbände in verschiedenen Archiven und Handschriftensammlungen erhalten geblieben. Die folgende Liste enthält die wichtigsten Bestände.
- MNL OL MKA E 152, Acta Iesuitica, 12–17. d. (Collegium Cassoviense, Regestrata)
- MNL OL MKA E 152, Acta Iesuitica, 203–204. d. (Collegium Cassoviense, Irregestrata)
- Album Sodalitatis Maioris Studiosorum sub titulo Beatissimae Virginis Mariae Elisabeth Visitantis erectae et confirmatae Cassoviae in Academico S. J. Collegio. Anno a partu Virginis MDCCXVI. I–II. zv. Štátna vedecká knižnica v Košiciach [Staatsbibliothek Košice], RMK 216.
- Annuae Collegii Cassoviensis Societatis Jesu ab anno 1735 ad annum 1773. Bibliothek der Eötvös Loránd Universität, Budapest, Handschriftensammlung, Ab 89.
- Annuae Universitatis Cassoviensis 1735–1772. Archív mesta Košice [Stadtarchiv von Košice], Spirevodca p. II. 6.
- Catalogus studiosorum almae ac episcopalis Academiae Cassoviensis Societatis Iesu ab anno MDCLXXXXIII. [1693–1773]. Archív mesta Košice [Stadtarchiv von Košice], Sprievodca p. 115., Košická univerzita (Academia Cassoviensis SJ)
- Diarium Collegii Cassoviensis. Tom. I. [1672–1692] Tom. II. [1693–1705]. Bibliothek der Eötvös Loránd Universität, Budapest, Handschriftensammlung, Ab 86. I–II.
- Diarium oeconomicum collegii Cassoviensis Societatis Jesu, ab anno 1704 ad a. 1708. Bibliothek der Eötvös Loránd Universität, Budapest, Handschriftensammlung, Ab 87.
- Diarium oeconomicum collegii Cassoviensis Societatis Jesu, ab anno 1709–1711. Bibliothek der Eötvös Loránd Universität, Budapest, Handschriftensammlung, Ab 88.
- Protocollum Seminarii Kisdiani Cassoviensis inchoatum an. 1659. et continuatum usque an. 1760. Ungarische Széchényi Nationalbibliothek, Budapest, Handschriftensammlung, Quart. Lat. 1122.
Literatur
Akai Kristóf: Initia Cassoviensis Societatis Jesu ab anno 1601 ad annum circiter 1640 … honoribus ... dominorum neo-doctorum [Sigismundus Lubi et al.], cum in ... Univ. Cassoviensi suprema philosophiae laurea per Joa. Bat. Akai ... ornarentur ... Cassoviae, Typ. Acad., 1743.
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Barta M. János: A kassai jezsuita gimnázium diáksága. Anyakönyvi adattár (1693–1774, 1753–1776). [Die Schüler des Kaschauer Jesuitengymnasium. Datenbank, 1693–1773.] Budapest, Budapest, Jézus Társasága Magyarországi Rendtartományának Levéltára, 2024. (Katolikus iskoláztatás a kora újkori Magyarországon IV.)
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Mihalik Béla Vilmos: Im Dienst der katholischen Erneuerung. Das Priesterseminar Kisdianum in Kaschau von 1665 bis 1699. In: Das Trienter Konzil und seine Rezeption im Ungarn des 16. und 17. Jahrhunderts. Hrsg. von Márta Fata, András Forgó, Gabriele Haug-Moritz, Anton Schindling. (Reformationsgeschichtliche Studien und Texte. Bd. 171.) Münster, Aschendorf, 2019. 203–213.
Őry Miklós: Péter Pázmány in Kaschau. Ungarn Jahrbuch 7(1976), 73–102.
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Pavercsik Ilona: Egy jezsuita tulajdonban lévő nyomda üzleti „titkai”. A kassai akadémia nyomdája. [Die „Geschäftsgeheimnisse” einer Druckerei im Besitz der Jesuiten. Die Druckerei der Akademie von Kaschau.] Az Országos Széchenyi Könyvtár Évkönyve (1984–1985) [1992], 335–360.
Péteri János [Petruch Antal]: Kollégium Kassán. [Kolleg in Kaschau.] In: Péteri János [Petruch Antal]: Az első jezsuiták Magyarországon. [Die erste Jesuiten in Ungarn.] Rom, 1965. 159–163.
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Sedlák, Peter. Život a dielo biskupa Benedikta Kišdyho – zakladateľa Košickej univerzity. [Das Leben und Werk von Bischof Benedek Kisdy – dem Gründer der Universität Kaschau.] In: Sedlák, Peter (ed.): 340. výročie kráľovského potvrdenia Košickej univerzity. [340. Jahrestag der königlichen Bestätigung der Universität von Kaschau.] Prešov, Vydavateľstvo Michala Vaška, 2000.
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Vantuch, Anton: Pokus o zriadenie univerzity v Turci a úradu miestokráľa Košiciach v 16. Storočí (K dejinám zabudnutého projektu). [Der Versuch, eine Universität in Turz (Kláštor pod Znievom) zu gründen, und das Amt des Vizekönigs von Kaschau im 16. Jahrhundert (Zur Geschichte eines vergessenen Projekts).] Historické Štúdie 21(1976) 25–45.
Wick Béla: A jezsuita rend története Kassán. [Geschichte der Jesuiten in Kaschau.] Bratislava, Concordia, 1931.
Wick Béla: A kassai Immaculata-szobor története. [Geschichte der Immaculata-Säule von Kaschau.] Kassa, Szent Erzsébet Nyomda, 1928.
Wick Béla: A kassai kálvária története. [Geschichte der Kalvarienberg von Kaschau.] Kassa, Szent Erzsébet Nyomda, 1927.
Wick Béla: A kassai Szent Rozália kápolna története. [Die Geschichte von der Heilige Rosalie-Kapelle von Kaschau/Košice], Košice, Szent Erzsébet Nyomda, 1935, 112.
Wick Béla: A premontrei kanonokrend Szentháromság-temploma. [Die Dreifaltigkeitskirche der Prämonstratenser.] In: Wick Béla: Kassa város katholikus műemlékei: templomok, kápolnák, szobrok, keresztek, harangok. [Katholische Kunstdenkmäler in Kaschau: Kirchen, Kapellen, Statuen, Kreuze, Glocken.] Kassa, Szent Erzsénet Nyomda, 1923.
Wick Béla: A premontreiek, egykor a jezsuiták temploma. [Die ehemalige Jesuitenkirche, dann die Kirche der Prämonstratenser.] In: Wick Béla: Kassa története és műemlékei. [Geschichte und Kunstdenkmäler von Kachau.] Kassa, Wiko Nyomda, 1941. 388–394.
350. výročie Košickej univerzity. Jubilejný zbornik prispevkov z medzinárodnej vedeckej konferencie Košice 27. februára 2007. [350. Jahrestag der Universität Kaschau. Beiträge der internationalen wissenschaftlichen Konferenz in Košice vom 27. Februar 2007.] Ed. Hišem, Cyril–Eliáš, Štefan–Fedorková, Dáša. Košice, 2007.

