GRUNDDATEN
Warasdin (Varaždin, Varasd)
Königreich Ungarn, Kroatien und Slavonien, Komitat Warasdin
| ab | bis | Institutionstyp | |
|---|---|---|---|
| 1633 | 1635 | missio | |
| 1636 | 1678 | residentia | |
| 1678 | 1773 | collegium |
| ab | bis | Institutions | ||
|---|---|---|---|---|
| 1633 | 1644 | collegium | Collegium Zagrabiense | |
| 1646 | 1652 | collegium | Collegium Tyrnaviense | |
| 1653 | 1655 | collegium | ||
| 1656 | 1678 | collegium |
GESCHICHTE UND TÄTIGKEIT
Geschichte
Am 16. Juli 1628 beschloss der Stadtmagistrat von Warasdin, den Jesuiten die Pfarrkirche, das Pfarrhaus mit der Schule und ein Benefiziatenhaus zu überlassen. Eine vierköpfige Delegation aus der Stadt ging zum Agramer Jesuitenrektor, György Dobronoki SJ, und bat um die Ansiedlung der Gesellschaft.
Im April 1631 vermachte der frühere Landeshauptmann von Warasdin (szlavón végvidéki kapitány), Sigmund Friedrich von Trautmannsdorf, in seinem in Graz verfassten Testament den Jesuiten die Dörfer Donji Kućan und Gornji Kućan (Alsókucsán, Felsőkucsán; südöstlich der Stadt), daneben Wiesen, Weingüter und Grundstücke in Warasdin im Wert von 7.000 Gulden. Die Stadt, die sich all dessen bewusst war, wollte 1631 die Jesuiten in den Besitz einführen. Doch die örtlichen Franziskaner, die Anspruch auf Trautmannsdorff hatten (da der Graf ihnen einen Teil des Besitzes abgekauft hatte), wollten die Güter für sich beanspruchen. Die Jesuiten wurden von dem Agramer Bischof Franjo Ergeljski (Ferenc Ergelics) und König Ferdinand II. unterstützt, während die Franziskaner dem Palatin Miklós Esterházy um Hilfe baten. Aber auch innerhalb der Gesellschaft Jesu kam es zu einem Konflikt. Das Grazer Jesuitenkolleg erhob ebenfalls Anspruch auf den von Trautmannsdorf übertragenen Besitz und arrangierte sich mit den Franziskanern. In der Zwischenzeit hatten die Agramer Jesuiten, Petar Ljubić SJ und Martin Lausch (Lauš) SJ, bereits eine Mission in Warasdin gegründet. Im Jahr 1633 gerieten sie mit den örtlichen (protestantischen) Bürgern und dem lokalen Priester (die Pfarrei wurde von einem Präbendar geleitet) in Konflikt, während sie im Pfarrhaus untergebracht waren.
Am 2. Oktober 1633 schenkte Ferdinand II. dem „in Warasdin begonnenen Kolleg” das Gut Opatovac (Apatovac, Komitat Körös), aus dem die Gesellschaft zunächst ein jährliches Einkommen von 80 Gulden erhielt. Die Kollegien von Graz und Agram bemühten sich unterdessen, dem Ordensgeneral Muzio Vitelleschi SJ zu beweisen, dass der Besitz tatsächlich ihnen gehörte. Auch der Graner Erzbischof Péter Pázmány und der österreichische Jesuitenprovinzial György Forró SJ unterstützten die Autonomie der Warasdiner Residenz. Schließlich investierte die Residenz 1636 das Kapital des Trauttmannsdorfer Anwesens in Graz, wofür es jährlich 460-730 Gulden Zinsen erhielt, die von Jahr zu Jahr variierten. Die Schule wurde im Jahr 1636 eröffnet.
Die tatsäschliche Stifterin ist die Baronin Anna Margaretha Thonnhausen (Tochter des Barons Balthasar Thonnhausen) geworden, die 1669 eine Schenkung von 50.000 rheinischen Gulden machte, die aber erst nach ihrem Tod (1678) an das Warasdiner Niederlassung ging. Die Residenz erhielt daher 1678 den Status eines Kollegs.
Stiftung
Die stabile Stiftung des Kollegs wurde 1669 von Baronin Anna Margaretha Thonnhausen für 50.000 Gulden gestiftet. Unter den früheren Stiftern ragten Sigmund Friedrich von Trautmannsdorf und Mitglieder der Familie Drašković heraus.
Mitgliedschaft
Laut der Größe und die Funktionsbereiche des Kollegs blieb es immer in der Mittelstufe der österreichischen Jesuitenprovinz. Ursprünglich hatte die Mission fünf-sechs Mitglieder, die Residenz elf-fünfzehn. Nach der Erhebung zum Kolleg waren normalerweise zwischen 16 und 20 Mitglieder in Warasdin tätig. Darunter waren fünf-sechs Lehrer, acht-zehn Priester und sechs-sieben Laienbrüder.
Die pastorale Tätigkeit der Jesuiten erfolgte in kroatischer und deutscher Sprache. In ihrer eigenen Kirche hielten sie Gottesdienste in kroatischer Sprache für die lokale Bevölkerung, Bürger und Bedienstete, und in deutscher Sprache für den Landeshauptmann und das örtliche Militär. Im Jahr 1678 gerieten sie in Konflikt mit den Franziskanern, die ebenfalls für das Militär, in deutscher Sprache predigten und auch als Militärseelsorger tätig waren. Mit Erlaubnis des Agramer Bischofs predigten die Jesuiten jedoch weiterhin auch in deutscher Sprache.
Die Jesuiten besuchten auch regelmäßig das Stadtgefängnis. Sie gingen in die umliegenden Dörfer, um auf Kroatisch zu predigen und zu beichten. Ab 1737 wurde Katechismusunterricht erteilt. Die Zahl der jährlichen Kommunionen bei den Jesuiten betrug im 17. Jahrhundert 15-20.000 und stieg in den 1760er Jahren auf 20-25.000.
Die Kirche wurde auf Kosten von dem Raaber Bischof Juraj Drašković (György Draskovich †1650) zwischen 1642–1646 unter der Leitung von dem lokalen Superior Juraj Matota SJ erbaut. Sie wurde 1650 durch einen Brand beschädigt, 1653 restauriert und 1656 geweiht. Im Jahr 1665 wurde sie durch einen weiteren Stadtbrand erneut beschädigt. Der Turm wurde 1676 fertiggestellt, aber da er sich zu neigen begann, wurde 1756 ein neuer Turm gebaut. Im Jahr 1659 ließ Nikola Drašković (Miklós Draskovich) eine Familiengruft in der Kirche errichten, und 1685 ließ Magdalena Drašković eine Loreto-Kapelle zur Kirche bauen, in der auch mehrere Mitglieder der Familie Drašković beigesetzt wurden.
Die Altäre aus dem 17. Jahrhundert wurden später durch neue ersetzt, und heute gibt es drei barocke-rokoko Seitenaltäre in den sechs Seitenkapellen. Der monumentale barocke Hochaltar aus Holz wurde im Wert von 4.000 Gulden in 1737 eingerichtet, mit einem großen Gemälde der Himmelfahrt Mariä in der Mitte. Der rokoko Heilig-Kreuz-Altar, als Altar der örtlichen Todesangst-Kongregation, stammt aus dem Jahr 1762 und enthält ein früheres Kreuzigungsgemälde unter Glas. Die Stuckdekoration der Kapelle und das sie umrahmende Ziergitter wurden 1764 fertiggestellt. Die Decken- und Wandmalereien in der Sakristei stammen von dem Warasdiner Künstler Blaž Grueber (1727).
Die Kirche wurde 1776 dem Paulinerorden übergeben, 1786 säkularisiert und Getreidespeicher für das Militär genutzt. Ab 1791 wurde sie wieder für Gottesdienste genutzt, und zwar als eigene Kirche des Gymnasiums. Im Jahr 1954 wurde sie zur Kirche des Kollegiatkapitels von Chasma (Čazma) und seit 1997 wird sie als Kathedrale des neu errichteten Bistums Warasdin genutzt.
Das Gebäude des Kollegs wurde auf dem städtischen Grundstück errichtet, das Nikola Krajačević SJ Superior 1635 vom vorigen Stadtrichter Petar Riđanac erwarb. Im Jahr 1638 wurden auch die beiden angrenzenden Grundstücke und Gebäude erworben, und die Residenz wurde schrittweise vergrößert. Im Jahr 1656 wurde mit einem neuen Gebäude begonnen, zu dem Raaber Bischof Juraj Drašković (György Draskovich, †1650) früher 2000 Gulden beisteuerte. Bis 1658 wurde ein Flügel fertiggestellt, und das Refektorium wurde in Anwesenheit des kroatischen Bans Nikola Zrinski (Miklós Zrínyi) eingeweiht. Wegen Geldmangels wurde bis 1659 nur das erste Stockwerk fertiggestellt, und das unfertige Gebäude brannte 1665 ab. Ab 1669 wurde mit Hilfe einiger lokaler Wohltäter ein Flügel wiederaufgebaut, und 1680 wurde mit dem zweiten Flügel begonnen, dessen Baumeister der Steirer Jakob Schmerlaib war. Die Arbeiten dauerten bis 1693. Das Gebäude steht heute noch und wird für höhere Bildungszwecke genutzt.
Das erste Schulgebäude wurde 1637 von der Residenz begonnen, brannte aber 1648 und wieder 1651 bei den Stadtbränden nieder. Nach der Übernahme der Stiftung von Trauttmannsdorf wurde ab 1680 ein neues Schulgebäude (an der Ostseite der Kirche) errichtet. Der kroatische Sabor trug zum Wiederaufbau der Schule im Jahr 1725 bei. Das Gebäude wurde nach 1773 weiter als Schule genutzt und 1870 wesentlich umgebaut und erweitert.
Das Gebäude, das heute noch steht, wurde zwischen 1668 und 1673 erbaut. Nach dem Erdbeben von 1752 wurde es im Jahr 1756 renoviert. In dem Stiegenhaus, zwischen dem ersten und zweiten Stockwerk, befand sich ein barocker Altar mit Stuckdekoration.
Das Konvikt wurde von Ivan Zakmardi (János Szakmárdi †1667) gegründet, einem Protonotar des kroatischen Bans, der auch ein großer Wohltäter des Agramer Jesuitenkollegs war. Im Jahr 1659 kaufte er ein Haus für das Konvikt, das er 1661 durch ein geräumigeres Bürgerhaus für 400 Gulden ersetzte. In seinem Testament von 1664 vermachte er dem Konvikt weiteren Besitz (z.B. Weinberge) und 100 Gulden. Der Stadtbrand von 1665 zerstörte auch das Konvikt, woraufhin Zakmardi eine weitere, großzügigere Schenkung von 5.000 Gulden, Getreide und weiteren Landgüter (das Dorf Jakopovec sowie ein Herrenhaus im Dorf Kemlik und damit verbundene Güter und andere Dörfer im Komitat Körös) machte. Das neue zweistöckige Konviktgebäude wurde nach dem Tod des Stifters 1673 errichtet und steht noch heute (ulica Juraja Hebdelića).
Zakmardi lag eine Stiftung zunächst für sieben Konviktoren („arme Schüler, Sänger und Musiker”). Obwohl später mehrere kleinere Stiftungen hinzukamen (die zusätzliche Plätze zur Verfügung stellten), war die Sammlung von Einnahmen manchmal erschwert, so dass die Zahl der Konviktoren zwischen 6 und 15 pro Jahr lag. Hinzu kamen einige Alumnen (adlige Schüler, die für ihre Unterkunft zahlten), so dass die durchschnittliche Kopfzahl bei 15 lag.
Um die Einnahmen zu erhöhen, wurde 1754 im Konvikt ein Bier- und Weinausschank eröffnet, der jedoch aufgrund des Widerstands der Stadtgemeinde wieder geschlossen wurde. Von 1773 bis 1796 stand die Einrichtung unter staatlicher Aufsicht, danach wurden ihre Mitglieder in das Königliche Adelskonvikt in Agram verlegt. Das Gebäude steht noch heute und befindet sich in Privatbesitz.
Die Schule wurde 1636 mit zwei Klassen eröffnet, 1637 waren es bereits vier, da die Schule des Paulinerklosters in Lepoglava ab diesem Zeitpunkt keine externen Schüler mehr aufnahm. Das Gymnasium hatte ab 1638 fünf und ab 1644 sechs Klassen. Im Jahr 1650 wollten einige Mitglieder des Jesuitenordens das Gymnasium nach Pettau verlegen, aber sie blieb in Warasdin, nachdem der lokale Superior die Ordensleitung über ihre Bedeutung und soziale Einbettung informiert hatte. Im 17. Jahrhundert gab es drei Lehrer, aber nur zwischen 1746 und 1768 gab es sechs Lehrer, ein für jede Klasse. Die Zahl der Schüler lag im 17. Jahrhundert bei 200-300, stieg im 18. Jahrhundert auf 300-400 und sank nur in Kriegsjahren oder bei Epidemien. Die Schüler gerieten gelegentlich mit den Bürgern in Konflikt, sodass hatten die Jesuiten manchmal auch juristische Streitigkeiten mit dem Stadtmagistrat.
Das interne Schulleben ähnelte dem der Jesuitengymnasien von regionaler Bedeutung, mit regelmäßigen Schultheateraufführungen (über mythologische, biblische und historische Themen) und öffentlichen Prüfungen, bei denen manchmal auch Preise verliehen wurden. Die Reformen der Aufklärung erreichten die Schule in den 1740er Jahren, und 1769 wurde Deutsch als (zweite) Unterrichtssprache eingeführt.
Kongregationen
„Annuntiatio Mariae” lateinische Studentenkongregation. Die Kongregation wurde 1644 gegründet und war bis 1785 tätig. Zu seinen Mitgliedern gehörten Schülern und anfangs auch lokalen Bürger und Adlige. Im 18. Jahrhundert zählte sie zwischen 100 und 200 Mitglieder. Das Kongregationsrechnungsbuch (ab den Jahren 1659/1660) ist die wichtigste erhaltene Quelle über ihre Geschichte. Nach der Pestepidemie von 1645/1646 beteiligte sich die Sodalität aktiv an der lokalen Verbreitung des Kultes der Heiligen Rozalia. Das Oratorium der Kongregation befand sich zunächst in einem Klassenzimmer der Schule mit einem eigenen Flügelaltar. Ab 1699 verfügte sie über einem eigenen Auditorium im Erdgeschoss des Gymnasiums. Die Kongregation unternahm regelmäßige Wallfahrten zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Biškupec (heute ein Stadtteil von Warasdin).
„Praesentatio Mariae” kroatische Bürgerkongregation. Diese relativ spät (1731) gegründete Sodalität wurde anfangs von den kroatischen Bürgern Warasdins selbst behindert, weshalb sie erst ab Ostern 1733 wirklich tätig war. Im Jahr 1750 wurde mit dem Bau eines eigenen Oratoriums begonnen, aber die Arbeiten verzögerten sich wegen eines Streits mit der Stadt über den Standort. Die Kapelle befand sich zwischen dem alten Schulgebäude der Jesuiten und der Loreto-Kapelle und wurde beim Umbau des Gymnasiums im Jahr 1870 in das Gebäude integriert; sie ist nicht mehr vorhanden.
„Agonia Christi” kroatische Todesangst-Sodalität. Sie wurde 1662 gegründet und nahm jährlich 400-800 Mitglieder auf, die manchmal aus ganzen Dörfern der Region kamen. Die Gesamtzahl der Mitglieder lag bei 45-50.000, wobei 2-3.000 Personen regelmäßig an den wichtigsten Kongregationsfesten teilnahmen. Die Sodalität verfügte über eine eigene Kapelle des Heiligen Kreuzes in der Jesuitenkirche, in der regelmäßig Andachten abgehalten wurden. Das Kongregationsalbum wird im städtischen Museum in Warasdin aufbewahrt. Nach 1773 starb die Sodalität allmählich ab.
Die ersten Ordensmitglieder in Warasdin übernahmen vorübergehend auch die Versorgung der Stadtpfarrei. Bis 1656 (als eine eigene Kirche gebaut wurde) predigten die Jesuiten hauptsächlich in der Pfarrkirche, aber auch danach waren sie regelmäßig auch dort tätig.
(LAND)WIRTSCHAFT UND ERHOLUNGSIMMOBILIEN
Benefactores
Zu Beginn waren die Familien Drašković und Thonnhausen bedeutende Wohltäter der Niederlassung und der Kirche. Später unterstützten das Domizil auch mehrere lokale Adlige, Bürger und auch Domherren aus Agram.
Neben dem Kolleg wurde 1690 ein Stadtgarten mit gepflasterten Wegen aus bunten Steinen und Blumenbeeten angelegt.
Im Dorf westlich von Warasdin kauften die Jesuiten ein Haus von der Familie Drašković (1738), das bis 1742 umgebaut und vergrößert wurde. Das Gebäude wurde im 19. und 20. Jahrhundert mehrmals umgebaut und steht heute noch.
Anfänglich wurde die Niederlassung durch den Besitz von zwei Dörfern ermöglicht, Donji Kućan und Gornji Kućan, die von Sigmund Friedrich von Trautmannsdorf gestiftet wurden, daneben Opatovac, gestiftet von Ferdinand II. Ausführlich bekannt sind nur die Ländereinen des Konvikts.
QUELLEN
Archivmaterial
Die Hausgeschichte (historia domus) ist nicht überliefert. Das Kroatische Nationalarchiv bewahrt die Reste des ehemaligen Hausarchivs des Warasdiner Kollegs und des Konvikts (Seminars) zum Hl. Franz Xaver auf: rechtliche Dokumente und weitere ungeordnete Dokumenten (Irrigistrata).
HDA, HR-HDA-664. Isusovački samostan Varašdin (1628–1773), Elenchi (2 Bde.), Rigistrata und Irrigistrata (insgesamt 12 Kartonen).
Literatur
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Cvetnic, Sanja: The Jesuit Bona Mors Confraternities in Croatia. Acta historiae artis Slovenica 23(2018), 2. Illuminating the Soul, Glorifying the Sacred: Religious Confraternities and the Visual Arts in Early Modern Europe. 179–193.
Fancev, Franjo: Prvi poznati diletanti isusovačkog školskog teatra u Varaždinu i Zagrebu. [Die ersten berühmten Dilettanten des jesuitischen Schultheaters in Varaždin/Warasdin und Zagreb/Agram.] Vrela i Prinosi 5(1935), 127–139.
Filić, Krešimir: Povijest varaždinske gimnazije. [Die Geschichte des Gymnasiums Warasdin.] In: Spomenica varaždinske gimnazije 1636–1936. [Denkmal für das Gymnasium in Warasdin 1636–1936.] Hrsg. Krešimir Filić. Varaždin, 1937. 45–116.
Jäger, Ivan: Isusovački kolegij u Varaždinu (1636–1773). [Jesuitenkolleg in Warasdin, 1636–1773.] Život 17(1936), 363–374.
Jesuits and the Croatian culture. Ed. Mijo Korade, Mira Aleksić, Jerko Matoš. Zagreb, 1992. (Most, Croatian literature series 15) 75–82.
Lentić-Kugli, Ivy – Novak, Silvije – Baričević, Doris – Ivančević, Radovan: Isusovačka crkva i samostan u Varaždinu. Prilog istraživanju. [Jesuitenkirche und Kloster in Warasdin. Forschungsergebnisse.] Zagreb, 1988. (Mala biblioteka. Godišnjaka zaštite spomenika kulture hrvatse, prilog uz broj 13/1987)
Matić, Tomo: Knjižnice zagrebačkoga, varaždinskoga i požeškoga kolegija osječke misije. [Die Bibliotheken der Kollegien von Zagreb/Agram, Varaždin/Warasdin und Požega und der Mission von Osijek/Essegg.] Vrela i Prinosi 11(1940), 47–67.
Šourek, Danko: Pogled u inventar varaždinskoga isusovačkoga kolegija: prilog rekonstrukciji izgubljenoga konteksta. [Blick in das Inventar des Warasdiner Jesuitenkollegs: ein Beitrag zur Rekonstruktion des fehlenden Kontextes.] Radovi Zavoda za znanstveni rad Varaždin No. 24 (2023) 201–228.
Vanino, Miroslav: Prinosi povijesti varaždinske gimnazije XVII. i XVIII. Vijeka. [Beiträge zur Geschichte des Warasdiner Gymnasiums, 17. und 18. Jahrhundert.] Vrela i Prinosi (1933), 122–164.
Vanino, Miroslav: Isusovci i hrvatski narod. II. Kolegiji dubrovački, riječki, varaždinski i požeški [Die Jesuiten und die kroatische Nation. II. Die Kollegien von Ragusa/Dubrovnik, St. Veit am Pflaum/Rijeka, Warasdin/Varaždin und Poschega/Požega] Zagreb, 1987. (Biblioteka Vrela i prinosi za povijest isusovačkog reda u hrvatskom narodu 1/2) 323–500.

