Die Kirche wurde auf Kosten von dem Raaber Bischof Juraj Drašković (György Draskovich †1650) zwischen 1642–1646 unter der Leitung von dem lokalen Superior Juraj Matota SJ erbaut. Sie wurde 1650 durch einen Brand beschädigt, 1653 restauriert und 1656 geweiht. Im Jahr 1665 wurde sie durch einen weiteren Stadtbrand erneut beschädigt. Der Turm wurde 1676 fertiggestellt, aber da er sich zu neigen begann, wurde 1756 ein neuer Turm gebaut. Im Jahr 1659 ließ Nikola Drašković (Miklós Draskovich) eine Familiengruft in der Kirche errichten, und 1685 ließ Magdalena Drašković eine Loreto-Kapelle zur Kirche bauen, in der auch mehrere Mitglieder der Familie Drašković beigesetzt wurden.
Die Altäre aus dem 17. Jahrhundert wurden später durch neue ersetzt, und heute gibt es drei barocke-rokoko Seitenaltäre in den sechs Seitenkapellen. Der monumentale barocke Hochaltar aus Holz wurde im Wert von 4.000 Gulden in 1737 eingerichtet, mit einem großen Gemälde der Himmelfahrt Mariä in der Mitte. Der rokoko Heilig-Kreuz-Altar, als Altar der örtlichen Todesangst-Kongregation, stammt aus dem Jahr 1762 und enthält ein früheres Kreuzigungsgemälde unter Glas. Die Stuckdekoration der Kapelle und das sie umrahmende Ziergitter wurden 1764 fertiggestellt. Die Decken- und Wandmalereien in der Sakristei stammen von dem Warasdiner Künstler Blaž Grueber (1727).
Die Kirche wurde 1776 dem Paulinerorden übergeben, 1786 säkularisiert und Getreidespeicher für das Militär genutzt. Ab 1791 wurde sie wieder für Gottesdienste genutzt, und zwar als eigene Kirche des Gymnasiums. Im Jahr 1954 wurde sie zur Kirche des Kollegiatkapitels von Chasma (Čazma) und seit 1997 wird sie als Kathedrale des neu errichteten Bistums Warasdin genutzt.
Gebäude
Kirche der Mariä Himmelfahrt (heute Kathedrale von Warasdin)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
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