Neben der Kirche wurde bis 1667 das Kolleg mit der finanziellen Unterstützung des Wesprimer Bischofs György Széchényi, unter der Leitung der Baumeister Bartolomeo und Giacomo Torre, ausgebaut. Der Bau kam unter der Leitung des Maurermeisters Christian Fornleiter, nach dem frühen Tod von Giacomo Torre, zum Abschluss. Die drei Flügel des großen Gebäudes waren mit der Jesuitenkirche auf der Westseite verbunden und umschlossen einen rechteckigen Hof. Im Jahr 1697 wurde das Hauptstiegenhaus des Kollegs zwischen dem ersten und zweiten Stock mit Stuckdekoration, symbolischen und allegorischen Fresken im Geiste des Marienkults verziert, die vom Kolleg (und dem damaligen Rektor Maximilianus Scherhakl) in Auftrag gegeben wurden.
Gebäude
Kolleg
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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