GRUNDDATEN
Požega (Pozsega)
Königreich Ungarn, Kroatien und Slavonien, Komitat Pozega
| ab | bis | Institutionstyp | |
|---|---|---|---|
| 1698 | 1700 | missio | |
| 1700 | 1731 | residentia | |
| 1731 | 1773 | collegium |
| ab | bis | Institutions | ||
|---|---|---|---|---|
| 1699 | 1701 | collegium | Collegium Zagrabiense | |
| 1701 | 1731 | collegium | Collegium Zagrabiense |
GESCHICHTE UND TÄTIGKEIT
Geschichte
Der Gründer des Kollegs war Ivan Josip Babić (†16. Febr. 1700), Agramer Domherr, gewählter Bischof von Skardona und Abt von Kutjevo (Goto). Nach der Vertreibung der Türken war er Generalvikar des Agramer Bischofs in Nieder-Slawonien (dem Gebiet zwischen den Flüssen Drau und Save) und geriet in Konflikt mit den bosnischen Franziskanern und mit deren Bischof, die die katholische Seelsorge in diesem Gebiet ausübten. Babić lud die Jesuiten in die Region ein. Zunächst holte er den Jesuitenpater Marko Stručić aus Agram für einige Wochen nach Kutjevo (1695). 1698 kamen dann zwei Jesuitenmissionare aus Agram und Eperies (Prešov), für die Babić die zerstörte Kirche des Hl. Laurentius (die zuvor vom Militär als Getreidespeicher genutzt worden war) erwarb. Die seelsorgerische Tätigkeit der Jesuiten richtete sich an die südslawische, überwiegend orthodoxe, lokale Bevölkerung sowie an die deutschsprachige Garnison, und so wurden ein kroatischer und ein deutschsprachiger Priester entsandt. Im Jahr 1698 wurde eine Klasse mit 30 Schülern eröffnet, 1699 eine zweite Klasse mit Laienlehrern.
Die Jesuiten wurden anfangs von Graf Guido Starhemberg Obristfeldzeugmeister und später von dem Proviantmeister Schlintenbach gefördert, der ihnen eine Unterkunft in Požega zur Verfügung stellte. (Das Haus neben dem „Steintors”, in dem sie anfangs wohnten, und den städtischen Garten in der Nähe der Stadtmauer haben sie Jesuiten später von einem gewissen Jakov Ogramić gekauft). 1699 wurde der Wiederaufbau der Kirche von mehreren lokalen Familien unterstützt, aber die Jesuiten hatten auch viele Gegner in der Stadt. Die Gemüter beruhigten sich langsam und die Jesuiten erwarben einen weiteren Garten in der Stadt und ein Grundstück neben der Kirche.
Am 17. September 1699 trat Babić die Abtei von Kutjevo für die Gründung eines neuen Jesuitenkollegs ab. Die Abtei umfasste 35 Dörfer mit etwa 600 Leibeigenen, und der Jesuitenprovinzial bat um eine Stiftung, die für 15 Ordensmitglieder ausreichte. Auf Fürsprache des Graner Erzbischofs Leopold Kollonich und gemäß dem Wunsch von Babić erließ Leopold I. am 17. Februar 1700 eine Stiftungsurkunde, mit der er die Abtei an die Gesellschaft Jesu abtrat, und benannte sie in einer späteren Urkunde die Niederlassung von Požega. Die Jesuiten von Požega übernahmen die Abtei im April 1700, und die Mission erhielt bald den Status einer Residenz.
Die Jesuiten stießen zunächst auf den Widerstand der örtlichen Bevölkerung und des lokalen Franziskanerklosters, doch nach 1710 begannen sie, mit letzterem zusammenzuarbeiten. Im Jahr 1703 wurde der lokale Widerstand gegen den ungarischen Kuruzenaufstand (Aufstand von Ferenc II. Rákóczi) von den Jesuiten unterstützt. Zu den Wohltätern des Ordens gehörten prominente lokale Militärführer und Angestellte der Kammerverwaltung, wie der Provisor Gabriel Haps (†1707).
Stiftung
Den materiellen Rahmen des Kollegs bildete Ivan Josip Babić, Agramer Domherr, gewählter Bischof von Skardona und Abt von Kutjevo (Goto), der den Jesuiten die Abtei und ihren gesamten Besitz für die Gründung eines neuen Kollegs in Požega überließ. Seine Schenkung wurde am 17. Februar 1700 von Leopold I. bestätigt.
Mitgliedschaft
Aufgrund der knappen finanziellen Mittel gab es bis 1711 keine Laienbrüder in der Residenz, nur drei und später vier Patres. Daher wurden Externen (Laien) angestellt, die beim täglichen Unterhalt der Niederlassung und beim Unterricht für die untersten Klassen halfen. Zwischen 1711 und 1728 waren in der Regel vier Priester, ein oder zwei Koadjutoren und ein Laienlehrer in der Residenz und der Schule tätig. Die Niederlassung als Kolleg hatte nun fünf-sechs Priester, zwei-drei Magister und fier-fünf Laienbrüder. Erst nach dem Beginn der höheren philosophischen Bildung überstieg die Gesamtzahl 20.
Im seelsorgerischen Bereich standen die Jesuiten in der Region Požega vor besonderen Herausforderungen. In dem von der osmanischen Herrschaft befreiten Gebiet war die Bevölkerung ethnisch und konfessionell sehr gemischt, die Armut groß und die öffentliche Sicherheit sehr schlecht. Die Region war auch von den balkanischen Manövern des Russisch-Österreichischen Türkenkriegs (1736–1739) betroffen. Die Analphabetenrate in der Region war hoch, und das Grundschulsystem erscheint als rudimentär. Ab den 1730er Jahren gaben die Priester des Jesuitenkollegs von Požega mehrere Katechismen und Abecedarien („abecevice“) heraus, die sie auf ihren missionarischen und katechetischen Reisen auf dem Lande verwendeten. Juraj Mulih SJ war ein bekannter Pfarrer, Katechet und Missionar, und später gilt auch Marko Milunović SJ als bekannter Missionar. Antun Kanižlić SJ (Pfarrer, Dichter) ist mit zwei Katechismuseditionen verbunden: die zweite war eine Überarbeitung des Katechismus von Ignaz Parhammer SJ, die in mehr als 2.000 Exemplaren gedruckt wurde.
Die gotische Kirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts an der Stelle einer früheren Kirche errichtet und diente als Pfarrkirche, die ursprünglich den Namen St. Pauls trug. Während der osmanischen Eroberung gerieten ihre Funktion und ihr Titel in Vergessenheit und sie wurde zeitweise als Moschee genutzt. Als die Jesuiten nach Požega kamen, und die Kirche 1698 übernahmen, fanden sie die Gebäude in einem ruinösen Zustand, sie diente als Getreidespeicher. Nach der Ankunft der Jesuiten erhielt die Kirche den Namen Hl. Laurentius, und die Patres bauten das zerstörte Gotteshaus langsam wieder neu. Im Jahr 1704 weihte der Agramer Bischof Martin Brajković vier ihrer Altäre während ihrer Visitationsreise und versprach, einen neuen Hochaltar zu stiften. 1706 erhielt die Kirche eine Orgelpositiv. In den Jahren 1712–1713 wurden die neue Decke und der Hauptaltar fertiggestellt. Die Deckenfresken wurden vom Jesuitenpater Josip Kraljić selbst gemalt, der auch eine Scheinkuppel im Stil von Andrea Pozzo malte (1712). An der Nordseite der Kirche wurde 1725/1726 eine Loreto-Kapelle und 1740 in der Kirche ein neuer Chor gebaut. Im Jahr 1759 wurde eine neue Kanzel errichtet. Der Glockenturm wurde über dem östlichen Flügel des Kolleggebäudes gegenüber der Kirche errichtet und 1765 fertiggestellt. Die Jesuiten planten den Bau einer ganz neuen Kirche, für die sie beträchtliche Geldmittel sammelten, doch die Aufhebung des Ordens verhinderte den Bau.
Andrija Horvat SJ als Superior begann mit dem Bau des Kollegsgebäudes neben der Kirche, die erste Bauphase dauerte von 1705 bis 1711. Ein weiterer Flügel wurde zwischen 1718 und 1725 gebaut.
Anfänglich wurde ein einfaches Schulgebäude an der Straße zur Kirche der Hl. Laurentius errichtet, das nach und nach verbessert wurde. Im Jahr 1726 wurde der Grundstein für das neue Schulgebäude in Anwesenheit des Stadtmagistrats und des Stadtrichters gelegt. Die neue Schule wurde östlich der Kirche gebaut und nach der Aufhebung der Gesellschaft Jesu als Gymnasium weiter genutzt. Zwischen 1760 und 1777 war in diesem Gebäude auch die Akademie untergebracht.
1741–1773. Im Kolleg war ab 1741 ein Laienbruder als apothecarius tätig. Die Apotheke befand sich zum Zeitpunkt der Aufhebung im Erdgeschoss am westlichen Ende des Kolleggebäudes.
Das Gymnasium bestand anfänglich nur aus den unteren vier Klassen, wobei die Klassen Parva und Principia von einem Laienlehrer, die Grammatica und Syntax von einem Jesuiten unterrichtet wurden. Ab 1725/26 wurde die Poetikklasse und ab 1726/27 die Rhetorikklasse auch geöffnet. Alle sechs Jahrgänge wurden später von drei Jesuitenmagister unterrichtet. Die Schülerzahl lag anfangs bei etwa 100, später hatte die sechsklassige Schule in der Regel 100–200 Schüler. Am zahlreichsten waren die unteren Klassen. Ab 1756 wurde eine städtische Elementarschule unter der Aufsicht der Jesuiten, mit einem Laienlehrer eröffnet.
Im Kolleg wurden die ärmsten Schüler mit Essen versorgt (die so genannten „Suppenschüler”), deren Zahl sich 1754 auf 24 belief. Aber viele Studenten bettelten auch um ihre Speisen. Die Armut der Studenten trug zu Spannungen mit einigen Stadtbewohnern bei. Deshalb machte die Baronin Dominika Pejačević, geborene Marinović, vor ihrem Tod im Jahr 1732 eine Stiftung von etwa 20.000 Gulden für ein Konvikt (Seminar). Das Kolleg hatte Schwierigkeiten, den Nachlass zu erhalten, und einige Schüler erhielten von dem investierten Betrag eine Unterkunft (eventuell im Kolleggebäude).
In den 1750er Jahren gab es im Kolleg bereits mehrere Musiker, die häufig in der Jesuitenkirche, bei Prozessionen, bei den städtischen Senatswahlen, bei den örtlichen Militärfesten und bei kirchlichen Festen in den umliegenden Dörfern auftraten. Nach der Aufhebung des Ordens wurde eine umfangreiche Notenblattsammlung angelegt.
Die Geschichte der akademischen Bildung der Jesuiten geht auf die Gründung des Agramer diözesanen Priesterseminars in Požega durch Bischof Franjo Thauszy im Jahr 1754 zurück. Ab 1760/61 wurde ein philosophischer Kurs mit zunächst einem, dann zwei Professoren aufgenommen. Die Studentenzahl betrug etwa 30. Ab dem Schuljahr 1762/63 begann ein dritter Professor mit der Lehre der Kasuistik. Das Theologiestudium wurde jährlich von 10 Studenten besucht. Unter den Studenten des Gymnasiums und der Akademie entschlossen sich viele, Priester oder Mönche (hauptsächlich Franziskaner) zu werden. Die Akademie wurde nach der Aufhebung der Gesellschaft Jesu im 1777 aufgelöst.
Kongregationen
„Visitatio Mariae” lateinische Schülerkongregation. Im Jahr 1726 wurde die Schülerkongregation aus Rom bestätigt, ihre Mitglieder waren die älteren Schüler des Gymnasiums. Da es in Požega keine getrennte Bürgersodalität gab, hatte die Schülerkongregation auch hervorragende Persönlichkeiten als externe Mitglieder. Die ehrenamtlichen Rektoren waren oft die örtlichen slawonischen Feldherren oder die Bischöfe von Syrmien (Srijem, Szerém) und Agram. Etwa die Hälfte der Schüler waren Sodalen.
„Agonia Christi“ Kongregation. Die Todesangst-Sodalität wurde 1705 auf Initiative des lokalen Superiors Andrija Horvath SJ gegründet. Sie zog jedes Jahr etwa 200 neue Mitglieder an. Im Jahr 1719 und später wurden Bußprozessionen mit Selbstgeißelung abgehalten. Die Kongregation druckte auch Heiligenbilder und Mitgliedsurkunden für den eigenen Gebrauch. Im Jahr 1766 wurden auch die Kongregationsregeln (in kroatischer Sprache) gedruckt.
Im Zentrum der ehemaligen mittelalterlichen Zisterzienserabtei Kutjevo (Goto) errichtete das Jesuitenresidenz von Požega zwischen 1721 und 1735 eine barocke Kirche und ein angrenzendes Gebäude als Sommerresidenz und als wirtschaftliches Zentrum. Die Sommerresidenz ist mit der Kirche verbunden und umschließt einen rechteckigen Innenhof.
(LAND)WIRTSCHAFT UND ERHOLUNGSIMMOBILIEN
Benefactores
Zu den Wohltätern gehörten die Bischöfe von Agram und Syrmien (Srijem, Szerém) sowie die örtlichen Militärkommandanten und Feldherren.
Das Kolleg wurde auf den Ländereien der Abtei von Kutjevo gegründet, wo die Jesuiten eine moderne Landwirtschaft förderte und bedeutende Investitionen tätigte. Im Jahr 1768 führten die Jesuiten die Seidenindustrie auf der Herrschaft Kutjevo ein, pflanzten tausende von Maulbeerbäumen und begannen mit der Seidenraupenzucht.
QUELLEN
Archivmaterial
- Das Kroatische Nationalarchiv bewahrt die Reste des ehemaligen Hausarchivs des Požeganer Kollegs auf: rechtliche Dokumente und weitere ungeordnete Dokumenten (Irrigistrata): HDA, HR-HDA-662. Isusovački samostan Požega (1698–1773), Elenchus (1 Bd.), Rigistrata und Irrigistrata (insgesamt 10 Kartonen).
- In der Literatur wird auf die Schulmatrikel (Marticula studiosorum, 1725–1838) verwiesen, das vermutlich im Archiv des örtlichen Gymnasiums aufbewahrt wird.
- Historia Residentiae Poseganae SI, quae dein prosperis fastis in collegium assurrexit. 1698–1772. Nadbiskupski Archiv Zagreb (Erzbischöfliches Archiv, Zagreb), Protokoli Br. 56. Varia.
- Diarium Residentiae Poseganae SI anchoatum anno 1709[–1738]. Liber novus diarii conscribi inceptus anno 1739[–1758]. 2 Bde. Archiv Hrvatske Provincije DI, Zagreb (Archiv der Kroatischen Jesuitenprovinz)
Literatur
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Matić, Tomo: „Abecevica” iz XVIII. vijeka za analfabete u požeškom kraju. [„Abecevica“ aus dem 18. Jahrhundert für Analphabeten in der Region von Požega.] Vrela i Prinosi 8(1938), 103–107.
Matić, Tomo: Isusovački kolegij i akademija u Požegi u godini 1773. [Das Jesuitenkolleg und die Akademie in Požega im Jahr 1773.] Vrela i Prinosi 8(1938), 108–115.
Matić, Tomo: Knjižnice zagrebačkoga, varaždinskoga i požeskoga kolegija osječke misije. [Die Bibliotheken der Kollegs von Zagreb, Warasdin und Požega, sowie der Mission in Osijek] Vrela i Prinosi 11(1940), 47–67.
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