16441–1763. Ab 1643 wurde im Kolleg eine Apotheke eingerichtet, die nicht nur die Mitglieder und Studenten der Gesellschaft Jesu mit Medikamenten versorgte, sondern auch andere Bedürftige, darunter die Kapuziner und arme Bürger der Stadt. Die Apotheke brannte 1706 ab, und der Wiederaufbau und die Ausstattung kosteten etwa 6.000 Gulden. Der Apotheker (ein jesuitische Laienbruder) wurde von zwei Assistenten (nicht Jesuiten) unterstützt. Ein Dekret von Maria Theresia aus dem Jahr 1763 verbot den Verkauf von Arzneimitteln an Ordensgemeinschaften, woraufhin Rektor Petar Pertold SJ die Apotheke verkaufte
Gebäude
Apotheke
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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