Das Ignatianisches Seminar (Konvikt) verwendete zunächst das Wagnerische Haus. Ab 1632 nutzte es jedoch das Anomäische Haus und das benachbarte Mondseer Haus. Diese wurden vom Jesuitenpater Georg Köldrer (Kölderer) teils 1631 durch eine Schenkung der niederösterreichischen Landstände (1000 Gulden) und des Prälaten von St. Florian, Leopold Zehetner (1000 Gulden), teils 1632 um weitere 1.000 Gulden erworben. Diese beiden Häuser wurden zusammengelegt und das Seminar befand sich bis 1773 an diesem Standort. In den Jahren 1680–1682 baute man das Gebäude um, 1737 erfolgte ein weiterer innerer Umbau.
Nach 1874 diente das ehemalige Seminar als Sitz der Oberösterreichischen Volkskreditbank erfuhr im 19. und 20. Jahrhundert mehrere Umgestaltungen. Das Portal in der Domgasse 12. und seine Inschrift (Seminarium S. Ignatii Societatis Iesu) erinnern an die jesuitische Vergangenheit der Gebäude.
Gebäude
Seminarium Sancti Ignatii (seminarium pauperum, Knabenseminar, Konvikt)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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