1687–1773. Im Erdgeschoss des neuen Kolleggebäudes, im nördlichen Flügel, der auf den Marktplatz der Stadt blickt, wurde eine Apotheke eingerichtet, deren Raum mit repräsentativen barocken Ölgemälden und Möbeln ausgestattet ist. Die Apotheke war seit 1686 mit ständigem, qualifizierten Jesuitenpersonal tätig und stand den Bürgern und der lokalen Bevölkerung offen. Die ursprüngliche Einrichtung (Regale) der Apotheke ist noch erhalten geblieben, weil der letzte Jesuitenapotheker (Johann Tumler) sie nach der Ordensaufhebung kaufte und vom ehemaligen Kolleg in das sog. Mányoki-Haus am Marktplatz verlegte.
Gebäude
Apotheke (im Kolleggebäude)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
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