Das Haus erhielt 1612 von Fürstbischof Leopold die Jesuiten, die im März 1612 vom Fürstbischöflichen Hof hierher zogen und ihr Gymnasium eröffneten. Im Jahr 1613 bestand die Jesuitengemeinschaft aus zehn Mitgliedern und die Schule wurde von etwa 200 Schülern besucht. Die Schule blieb hier bis 1614, danach diente das Haus bis 1616 (oder eventuell länger) als Wohnhaus für die Jesuiten. 1637 ging das Haus in den Besitz des Fürstbischofs über, und von 1638 bis 1662 befand sich hier das Seminar bzw. das Konvikt. Beim Stadtbrand von 1662 wurde es so stark beschädigt, dass die Ruine verkauft wurde.
Gebäude
5. Steuber’sches Haus, späteres Schwabenthanhaus (an der Ecke Schrott- und Schustergasse, heute Schustergasse
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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