Gebäude
Schulgebäude
Beschreibung

Bis 1662 befand sich die Schule im Rottmayer’schen Haus. Bis 1698 wurde die neue Schule nördlich des Jesuitenkollegs gebaut, was 10.000 Gulden kostete. Von 1664 bis 1696 befand sich die Schule im Kolleggebäude, im Jahr 1696 verlegte man der Unterricht in das neue Schulgebäude. (Die vorübergehend von der Schule genutzten Räume haben die Jesuiten wieder in Wohnräume des Kollegs umgewandelt.) In der neuen Schule diente der Saal der Rhetorikklasse als (kleines) Schultheater, aber es entstand auch ein größerer Theatersaal an der Ostseite des Gebäudes im ersten und zweiten Stockwerk (zwei Stockwerke hoch), wahrscheinlich um 1690 fertiggestellt. Im Erdgeschoss befanden sich fünf Klassenzimmer für den gymnasialen Unterricht und der erwähnte Saal für die Rhetorik. Im ersten Stock befanden sich (neben dem großen Theatersaal) zwei Hörsäle für die Philosophie- und Theologiestudenten, im zweiten Stock kleinere Nebenräume und Lagerräume. Das Gebäude hatte zwei Eingänge, einen von Norden (Jesuitengasse) und einen von Westen (Michaeligasse). Der Eingang zur Michaeligasse hin war mit einer großen Statue der Madonna mit dem Jesuskind geschmückt, wahrscheinlich von dem Passauer Künstler Josephus Matthias Götz. Darüber, auf dem Dach des Gebäudes, befand sich ein hölzerner Glockenturm.

Jesuitenhäuser

48.573988, 13.470746


 

Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia

Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041. 
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