In den Jahren 1699–1700 einigten sich der Erlauer Rektor István Pethő SJ, der österreichische Provinzial Bernhard Geyer SJ, und der Jesuitengeneral Thyrso Gonzalez SJ auf den Grundriss des künftigen Kollegs und der Kirche. Ursprünglich war das Kolleg mit drei Flügeln und einem U-Grundriss geplant, aber die Pläne wurden vereinfacht: zwei Flügel, L-Grundriss. Am 31. Juli 1700 legten die Patres der gemeinsame Grundstein für die Kirche und das Kolleg. Der Bau des Kollegs war vorrangig. Im Jahr 1702 erhielten die Patres Bausteine aus dem Teil der Erlauer Burg, der auf königlichen Befehl abgerissen worden war. Aber der Rákóczi-Aufstand unterbrach die Bauarbeiten (ca. Zwischen 1703 und 1711). Ab 1713 wurde der Bauprozess nach den ursprünglichen Plänen unter der Leitung von lokalen Maurermeistern (Georg Joseph Schenk, ab 1717 Giovanni Battista Carlone) fortgesetzt. 1720 waren in dem zweistöckigen Gebäude 13 Zimmer schon bewohnbar, die Jesuiten zogen ein. Das Refektorium wurde 1724, das gesamte Kolleg 1727 vollendet.
Gebäude
Kolleg
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
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