Im Jahr 1688 erhielten die Jesuiten von Mihály Fischer, dem Administrator der Zipser Kammer, einen großen Garten außerhalb der Stadtmauer, unweit des Jesuitenklosters. Der Garten war von einer Steinmauer umgeben und wurde als Gemüse- und Obstgarten genutzt. Sein kunstvolles barockes Steintor war zur Stadt hin ausgerichtet (Osten). Das Gartenhaus und die Nebengebäude befanden sich in der nordwestlichen Ecke des Geländes.
Nach 1773 ging der Garten in den Besitz des Zisterzienserordens über, aber nach 1782 wurde er zu Privateigentum. Das barocke Tor war in den 1950er Jahren noch vorhanden, allerdings in einem sehr schlechten Zustand.
Gebäude
Garten und Meierhof (Erlau, Vorstadt)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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