Zwei mittelalterliche Häuser wurden von den Jesuiten zu einer Residenz zusammengefügt (1636). An der Westseite stand ursprünglich das Haus der mittelalterlichen städtischen Bruderschaft „Corporis Christi“ und an der Ostseite liegt das von den Vierzehn Nothelfern genannte Pfründnerhaus (sog. „Kirchhaus“). Ab 1651 funktionierte diese Residenz als Kolleg bis 1684. Nach einem Brand im Jahr 1652 wurde das Gebäude erweitert, wahrscheinlich um ein neues Stockwerk und zehn neue Räume. Nach dem Umzug des Kollegs in die Innenstadt blieb das altes „Kolleum“ bis 1773 im Besitz der Jesuiten und wurde nach 1684 für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Zu dem Haus gehörten ein kleiner Garten und mehrere Weinberge. Im Jahr 1779 ging das Gebäude in den Besitz des Ödenburger Kollegiatskapitels über und wird heute als Wohnhaus genutzt.
Gebäude
„Kolleum“, Kolleggebäude in der Vorstadt (Sandgrueb Nr. 5.)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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