Die St. Georgskirche und das angrenzende Vitnyédy-Haus erwarben die Jesuiten in den Jahren 1674–1675.
Beim Stadtbrand im Jahr 1676 wurde das Haus stärker, die Kirche dagegen weniger stark beschädigt. Dies trug dazu bei, dass an der Stelle des Vitnyédy-Hauses und des benachbarten Türk-Hauses (St. Georgengasse 5.), das die Patres 1677 gekauft hatten, zwischen 1680 und 1685 ein völlig neues Kollegsgebäude errichtet wurde, dessen Fertigstellung bis 1699 dauerte, obwohl das Kolleg (die Jesuitengemeinde) bereits 1684 von der Sandgrueb Straße hierher umgezogen war.
Im Jahr 1780 ging das Gebäude in den Besitz der neu gegründeten Ödenburger Kollegiatskapitel über. Es wurde 1945 teilweise zerstört, aber das ehemalige jesuitische Refektorium auf der Südseite im Erdgeschosses blieb erhalten.
Gebäude
Kolleg in der Innenstadt (St. Georgengasse 5–7.)
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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