Heute: Rennweg 89a–93. Auf Initiative des Wiener Domherrn Anton Marxer wurde 1742 ein Waisenhaus gegründet. Der Fabrikbesitzer Johann Michael von Kienmayer kaufte das Gebäude für das neue Institut und erweiterte es in den folgenden Jahren mit benachbarten Grundstücken. Das Waisenhaus war ab 1745 tätig und stand ab 1759 unter der Leitung des bekannten Jesuitenpriesters Ignaz Parhamer. Parhamer ließ 1763 einen Neubau und eine neue Kapelle für das Institut errichten (Architekt: Matthias Franz Gerl). 1768 bis 1770 wurde auch die Waisenhauskirche Mariä Geburt erbaut (Architekt: Thaddäus Karner). 1785 wurde das Waisenhaus von Joseph II. aufgelöst. Die Kirche diente danach als Pfarrkirche und die Gebäude als Artilleriekaserne.
Gebäude
Waisenhaus und Waisenhauskirche Mariä Geburt
Beschreibung
Jesuitenhäuser
Empfohlene Zitation / Javasolt hivatkozás: Kádár, Zsófia: Domicilia Provinciae Austriae Societatis Jesu. Die Niederlassungen der Österreichischen Jesuitenprovinz. Online Datenbank, 2023. https://leveltar.jezsuita.hu/domicilia
Förderung / Pályázati támogatás: FWF Österreichischer Wissenschaftfonds. Lise Meitner-Projekt M-3041.
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